Spiel(e)welten

Kategorie: aus dem Leben

Heute fand der erste Teil meines Web 2.0 Seminars statt. Es ging um Computer- und Internetspiele. Alle TeilnehmerInnen waren zunächst sehr skeptisch, was der Sinn von Spielen in virtuellen Welten sein soll. Am Ende des Tages war uns jedoch allen klar, dass die meisten Erwachsenen ein falsches Bild von Computerspielen haben.

Klar, gibt es sogenannte Ego-Shooter (in Deutschland nur sehr wenige und i.d.R. erst ab 16 oder 18 freigegeben) oder andere "Ballerspiele". Über deren Sinn und Unsinn lässt sich streiten. In dem großen Angebot des Spielmarktes findet sich jedoch auch jede Menge Sinnvolles, ja sogar pädagogisch Wertvolles. Gute Spiele haben viele Vorteile: Verbesserung der Motorik und Wahrnehmung, Schulung von Handlungsabläufen, Erkenntniserweiterung, Verbesserung der sozialen Kompetenz usw.

Die Referentin erklärte außerdem, dass viele Jugendliche des Unterhaltungsfaktors wegen mit dem Spielen beginnen, jedoch später aus Gründen des Socialisings dabei bleiben. Besonders für solche, die in der Schule zu den AußenseiterInnen zählen, sind virtuelle Welten eine Alternative.

Ich werde in den nächsten Tagen in der Gruppe "Web 2.0 und Jugendliche" mehr zu dem Thema veröffentlichen.

Bild von Lucinda Josefsdottir

Hi Matilda! Mit welchen Nasen machst du denn das Seminar? Wie sind die anderen so gestrickt? Hast du Spaß? Das mit dem Socialising ist mir sympathisch, das kann ich von meiner Tochter bestätigen. Freue mich, mehr von diesem Seminar zu lesen. LG, Lucinda